Workshops

A1 • Stärken erkennen ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Anne Burdenski

Kurzbeschreibung:

In diesem Workshop Workshop für Frauen vor einer neuen Phase (Neuorientierung nach der Familienphase) beschäftigen Sie sich mit Ihrem aktuellen Potenzial sowie den Kompetenzen, die Sie in der Familienzeit erworben haben. Wir wollen auch der Frage nachgehen, wie Sie diese Stärken in der beruflichen Arbeit nutzen können.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

In diesem Workshop für Frauen vor einer neuen Phase (Neuorientierung nach der Familienphase) beschäftigten Sie sich mit Ihrem aktuellen Potenzial (Fähigkeiten, Persönlichkeitsstärken) sowie den Kompetenzen, die Sie in der Familienzeit erworben haben. Vieles, das einer Familienfrau selbstverständlich erscheint, gehört zu den Kompetenzen, die in der aktuellen Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung gewinnen. Diesen Aspekten wollen wir auf die Spur kommen, damit sie – als Stärken benannt – in einen zukünftigen beruflichen Alltag einfließen können.

Referentin: Anne Burdenski

Lebt mir ihrer Familie in Dortmund in einer überkonfessionellen Gemeinschaft. Sie arbeitet als Trainerin und Coach im Bereich persönliche – und Führungskräfte – Entwicklung und leitet die xpand Stiftung.

A2 • Vom Kopf zum ganzen Körper ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Andre Sorge

Kurzbeschreibung:

Skriptdrama-Therapie nach Pesso bezieht den Körper aktiv mit ein. Aktuelle Konflikte, Lebensthemen, verinnerlichte Botschaften werden szenisch symbolisiert, so dass der Klient sie erforschen und sich mit ihnen auseinandersetzen kann.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Skriptdrama-Therapie nach Pesso bezieht den Körper aktiv mit ein. Aktuelle Konflikte, Lebensthemen, verinnerlichte Botschaften werden szenisch symbolisiert, so dass der Klient sie erforschen und sich mit ihnen auseinandersetzen kann. Geleitet von dem im Körper verankerten unbewussten Wissen um befriedigendere Erfahrungen, werden neue Erlebnismöglichkeiten eröffnet.

Zum Kennenlernen der Methode nutzen wir im Workshop psychomotorische Körperübungen, damit Ihnen die Zusammenhänge zwischen Körpergedächtnis und psychischen Themen erfahrbar werden.

(Hinweis: Bringen Sie sich bitte ein paar Socken und bequeme Kleidung mit.)

Referent: André Sorge

Transaktionsanalytiker (CTA-P), Skriptdrama-Therapeut (nach Pesso), Heilpraktiker (Psychotherapie), Ergotherapeut, Coach (DGfC), tätig in eigener Praxis in Marburg und im PsychErgo-Institut Marburg, mehr Info unter: www.praxis-sorge.de oder www.psychergo-institut.de

A3 • Einführung in die Musiktherapie ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Karen Schmitt

Kurzbeschreibung:

Klang, Dynamik, Rhythmus und Melodie sind Prinzipien, die sich sowohl in der Musik auch als Repräsentanten unsres Seelenlebens wiederfinden. Der Bewusste Umgang damit kann für BeraterInnen in der Gestaltung ihres Hörens und Antwortens in der Kommunikation von großer Bedeutung sein.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Dem Unsagbaren einen Ausdruck geben:

In der psychotherapeutisch ausgerichteten Musiktherapie können Menschen mit biographisch bedingten Verletzungen und Menschen in schwierigen aktuellen Lebenssituationen Hilfe finden.

Neben dem gesprochenen Wort, dient die Sprache der Musik und das Spiel mit Instrumenten dazu, Gefühle auszudrücken und Konflikte hörbar zu machen. Eingefahrene Handlungsmuster können bewusst und im kreativen Probehandeln verändert werden.

Musik mit ihren Bereichen Rhythmus, Klang, Dynamik, Melodie und Zusammenklang, bietet eine Vielzahl von Ansatzmöglichkeiten für psychotherapeutisches Handeln.

Referentin: Karen-Maria Schmitt

Musiktherapeutin, Lehrmusiktherapeutin (DmtG zert), Supervisorin (DGSv*) Von 2000-2017als Musiktherapeutin in der Klinik Hohemark/ Oberursel tätig. Weitere Information karen-maria-schmitt de

 

A4 • Die Heilkräfte der Natur aus ganzheitlicher Sicht ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Ruth Pfennighaus, Anne Simon

Angaben folgen in Kürze

A5 • Grenzverletzungen im frommen Gewand ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Inge Tempelmann

Kurzbeschreibung:

Grenzverletzungen im frommen Gewand
Wir können Menschen als Betroffene und als mündige Bürger im Blick auf religiös-missbräuchliche Dynamiken sprachfähig werden und gute Entscheidungen treffen? Darum geht es.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Religiös missbräuchliche Übergriffe sind leider kein vereinzeltes Phänomen in unserer christlichen Landschaft!
Es besteht Hoffnung, dass das Thema die Tabuzone immer mehr verlässt und Menschen ihrer Wahrnehmung trauen.
– Wie kann man religiösen Missbrauch definieren?
– Warum wird es oft als schwierig erlebt, ungute Settings zu verlassen?
– Was hilft, sich nach persönlicher Betroffenheit zu erholen und neue Lebensperspektiven für sich zu entdecken?
– Wie können wir als Christen lernen, Übergriffe zu vermeiden und in gesunden Dynamiken zu leben? (Prävention)
– Und welche Aspekte sollten Fachleute im Blick haben, die Betroffene heilsam begleiten wollen?
Dieser Workshop möchte zu diesen Fragen wertvolle Impulse vermitteln und Raum geben für die Auseinandersetzung mit einer leidvollen Thematik.

Referentin: Inge Tempelmann

Inge Tempelmann ist als Supervisorin, Coach, Lebensberaterin, Referentin und Autorin freiberuflich tätig.
Die Begleitung von Menschen, die Grenzverletzungen im frommen Gewand erfahren haben, sowie Seminare und andere Projekte zu dieser Thematik sind im In- und Ausland neben anderen Inhalten ein Schwerpunkt ihrer Arbeit.
www.tempelmann-consulting.de

A6 • Das Herz wird nicht dement ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Iris Schumann

Kurzbeschreibung:

Oft sind es die Kriegskinder, die heute von Demenz betroffen sind. Es zieht sie zurück in ihre Kindheit. Begleiten wir sie liebevoll, mit dem Wissen um ihre Wünsche und Sehnsüchte.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Kriegskinder und Demenz, was könnte hier der Zusammenhang sein? Was suchen sie, was wünschen sie, was können wir ihnen geben um sie liebevoll zu begleiten ohne dabei auszubrennen? Wir lassen uns auf eine kleine Reise in die Vergangenheit ein, begegnen den Herzenswünschen der Kindheit und erkennen was die Demenz uns lehrt. Es geht darum , die Herausforderungen der Begleitung eines dementen Menschen auch mit dem Herzen zu meistern.

Referentin: Iris Schumann

Ich bin mit Freude und Herz als systemische Referentin unterwegs, um den Themen der Kriegskinder und ihrer Geschichte auf die Spur zu kommen. Es wird alles leichter, wenn wir verstehen und uns verneigen. Blockaden lassen sich lösen und Heilsames kann fließen.

A7 • Begegnung mit dem Islam ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Dr. Markus Rahn

Kurzbeschreibung: 

Was sollte man über den Islam wissen? Wie kann man Muslimen aufrichtig und konstruktiv begegnen?

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Die wachsende Zahl von Muslimen unterschiedlichster Prägungen weltweit und auch in unsrem Land stellt in vieler Hinsicht eine große Herausforderung dar. Diese verschärft sich durch die in unserer Gesellschaft verbreitete Unkenntnis hinsichtlich dieser Religion und eine daraus folgende Unsicherheit im Umgang mit ihren Anhängern. Der Workshop soll Hintergrundwissen über die theologischen und psychologischen Barrieren vermitteln, die das Gespräch mit Muslimen und ihre Integration erschweren, und Wege zu einer möglichen Annäherung aufzeigen.

Referent:  

Dr. theol. Markus Rahn  Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Lukas und Paulus in Marburg

A8 • Spezifika der organisationsinternen Beratung ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Dorothea Eckardt

Kurzbeschreibung: 

Beratung innerhalb der eigenen Organisation birgt viele Chancen aber auch Risiken in sich. Welche Besonderheiten ergeben sich
für die Auftragsklärung sowie für die Definition der Rollen von Ratsuchenden und Berater/innen? In diesem Workshop soll dieses Thema beleuchtet und gemeinsam diskutiert werden. Sie haben die Gelegenheit sich mit Ihrem eigenen Beratungssetting selbstreflektorisch auseinanderzusetzen.  

Einordnung:

Eher für  für qualifizierte Berater

Ausführlich:

Die Beraterin/ der Berater ist Teil der Organisation und zugleich „Beobachter von außen“. Die Beratung erfolgt entsprechend dem vorgegeben Stellenprofil oder entsprechend des bestimmten Verständnisses einer Gemeinde und geschieht innerhalb eines definierten
Rahmens. Somit besteht zwischen Organisationsleitung, Ratsuchenden und Beratenden ein Dreiecksvertrag. Mitglied der Organisation zu sein, beinhaltet das Konstrukt, in unterschiedlichen Setting verschiedene Rollen inne zu haben.
In diesem Workshop erfahren Sie Grundlagen über die Spezifika organisationsinterner Beratungsangebote. Wir erörtern die Verantwortung von Beratenden und Ratsuchenden sowie mögliche Abgrenzung, und diskutieren Lösungsansätze zur Rollenklarheit.

Referentin: Dorothea Eckardt

– seit 2012 Stabsstelle für Konfliktberatung & Prozessentwicklung an der Philipps-Universität Marburg
– seit 2006 freiberufliche Trainerin & Coach
– M.A. “Beratung in der Arbeitswelt Coaching, Supervision & Organisationsberatung”
– Diplom Sozialpädagogin (FH)
– Zertifizierte psychologische Beraterin (IGNIS)
– Lizensierte persolog®-Persönlichkeitstrainerin
– Fortbildung Züricher Ressourcen Modell (bei Dr. Krause, Gründer des ZRM)

 

A9 • Wie ich meine Gefühle schätze - Versöhnungsschritte für Beratung und Alltag ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Dr. D. Pfennighaus u. Anna-Maria Müller

Kurzbeschreibung:

Wir vermitteln ganz praktisch, wie man unerwünschten Gefühle zähmen und einen sicheren Platz geben kann. Kreative Übungen erleichtern die Anwendung in Beratung und Alltag.

Einordnung:

Einige Grundkenntnisse sollten vorhanden sein

Ausführlich: 

Wenn wir den verborgenen Wert unserer belastenden Gefühle erkennen, können wir sie zähmen. Wir machen sie uns so vertraut, dass sie weniger bedrohlich sind.
So erweisen sich Vertrauen und Liebe stärker als die Sorgen. Lebensfreude setzt sich gegenüber der Deprimiertheit durch und der Friede gegenüber dem Unversöhnlichen. Ebenso können wir unsere Verbundenheit neu entdecken, mit denen wir Einsamkeitsgefühlen begegnen.
Es werden mit Wahrnehmungsübungen und Miniaufstellungen neue Impulse der ISBUS-Weiterbildung vorgestellt und ausprobiert.

Referententeam: Anna Maria Müller und Dr. Dietmar Pfennighaus

Dr. Dietmar Pfennighaus führt als Leiter des ISBUS-Weiterbildungsinstituts und des Ganzheitlichen Gesunheitshauses Kurse und Seminare durch. Außerdem ist er in der Beratung und als Autor tätig.

Anna-Maria Müller hat die Weiterbildung zur Systemischen Beraterin bei ISBUS absolviert und unterstützt als Co-Trainerin die Weiterbildungskurse. Sie arbeitet in der Vollstationären Jugendhilfe und ist als Beraterin tätig.

A10 • Das Ganze uns seine Teile in der Ego State-Arbeit ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Martin Drogat

Angaben folgen in Kürze

A11 • Lernprozesse in Vorträgen und Seminaren zielgerichtet gestalten ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Annette Fudickar

Kurzbeschreibung:

In dem Workshop lernen Sie ausgewählte Didaktik-Modelle kennen, mit denen Sie anschließend Ihre eigenen Beispiele didaktisch aufbereiten. Sie erfahren, wie Sie aufgrund Ihrer Haltung gut mit Störenfrieden und Vielrednern umgehen können.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

In diesem Workshops wird zeitgemäße Didaktik mit zu vermittelnden Inhalten für Menschen im 21.Jahrhundert zusammen geführt. Im interaktiven Diskurs geht es darum, Wege zu suchen, wie Lehren und Lernen bei Vorträgen und Seminaren zu einem zielführenden Miteinander von Redenden und Hörenden werden kann. Anhand von ausgewählten Modellen können Sie die eigenen Beispiele didaktisch neu aufbereiten. Sie lernen Möglichkeiten kennen, Einstieg und Abschluss zu gestalten und erproben,wie Sie gut mit Störenfrieden und Vielrednern umgehen können.

Referentin: Annette Fudickar

Annette Fudickar, Dipl.-Pädagogin, M.A. für Beratung in der Arbeitswelt, Coaching und Supervision berät Lehrende der Hochschule bei der didaktischen Gestaltung von Vorlesungen und Seminaren. Sie ist seit 10 Jahren als Coach und Supervisorin in eigener Praxis tätig u. a. mit den Beratungsschwerpunkten Aufspüren der persönlichen Ressourcen sowie Erstellen eines Resilienz-Profils für Einzelne und Teams.

B1 • Zugang zu meiner männlichen Kraft bekommen ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Jan von Wille

Kurzbeschreibung:

Zugangswege zur den Themen “Mannsein, Identität, Aggression und Beziehung” vertiefen.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Die Männer der Bibel ermutigen uns, der eigenen Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Sie fordern heraus und wecken die männliche Kraft in uns. Aber sie sind keine Idealbilder. Sie sind selbst Umwege gegangen und haben Rückschläge erlitten. Ihre Botschaft:
Wenn Du kämpfst, wirst Du auch verwundet werden. Geh Deinen Wunden nicht aus dem Weg. Sie befähigen Dich gerade zur Liebe.
Dieser Workshop ist eine Vertiefung /Reflektion zum Vorseminar “Meine (männliche) Kraft wecken” – kann aber auch ohne diese Vorerfahrung besucht werden.

Referent: Jan von Wille

Nach meiner Ausbildung zum Goldschmied absolvierte ich ein Studium der Theologie in Mainz, Frankfurt und Los Angeles (USA), arbeitete dann als Pastor und Vorstandsvorsitzender eines internationalen Kirchenwerks. Darüber hinaus bin ich Seminarleiter, Buchautor und Coach.
Zusammen mit meiner Frau Susanne leite ich Lebenvertiefen – eine Akademie für Lebenskunst und Leadership.

 

B2 • Mediativer und Sakraler Tant/ Tanz als Gebet ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Renate Friedrich

Kurzbeschreibung: 

Tänze zu klassischer Musik, Tänze zu gesungenen Liedern (Taize´), Psalm- und Segenstänze aus Israel

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Tänze zu klassischer Musik (Bach, Mozart, Händel) Tänze zu gesungenen Liedern (Taize`) und aus dem ev. Gesangbuch: z. B. Von guten Mächten wunderbar geborgen, Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt u.a. Folkloretanzformen aus aller Welt, bes. aus Israel, Psalm- und Segenstänze, Trauertänze und getanztes Gebet.

Referentin: Renate Werner – Friedrich

Fuldabrück, verheiratet,
Dipl. Sozialpädagogin, Lehrerin für Sakralen Tanz, Begleitung
und Fortbildungen von Hospizgruppen mit Tanz

B3 • Einführung in die Tanztherapie ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Andrea Du Bois

Kurzbeschreibung:

Durch eigenes Erleben wird Tanztherapie erfahrbar, durch tanztherapeutische Fallbeispiele greifbar und durch das ineinandergreifen von Praxis und Theorie verstehbar.

Einordnen:

Auch Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Durch einfache Anleitung kann Tanztherapie am eigenen Leib erlebt werden. Auf dieser Erfahrung und den daraus resultierenden Fragen aufbauend erläutere ich, wie ich mit Tanz/Bewegung psychotherapeutisch arbeite. Leibliches Erleben, emotionale Erfahrung und rationale Einsicht greifen in der Tanztherapie ineinander und ermöglichen dadurch Evidenzerfahrungen, die die Tanztherapie für Patientlnnen
besonders effektiv und für den Alltag nutzbar macht. An Hand von Fallbeispielen wird so ein tanztherapeutischer Prozess verdeutlicht.

Referentin: Andrea Du Bois

Andrea Du Bois, Tanztherapeutin (DGT®/BTD®), Dipl. Pädagogin, Tänzerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie;
Tanztherapeutin in der Klinik Hohemark, Oberursel, seit 2000 und stellvertretende Leitung der Kreativtherapien; eigene Praxis für Einzel- und Gruppentherapie; langjährige Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt a.M. weiter Infos unter www.andrea-dubois.de

 

B4 • Ruhe finden bei Tinnitus - ein ganzheitlicher Therapieansatz ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Dr. T. Schünemann u. Dr. D. Pfennighaus

Kurzbeschreibung:

Auf dem Hebronberg in Marburg-Wehrda haben wir einen ganzheitlichen Therapieansatz für Tinnitus entwickelt. Gemeinsam wirken Zahnmedizin, Manuelle Therapie, Osteopathie, Systemische Beratung, Naturheilkunde.

Einordnung: 

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Viele Menschen leiden unter Tinnitus, der als unheilbar gilt.
Tinnitus-Patienten zeigen häufig Stresssymptome wie hohe muskuläre Anspannung und schmerzhaft komprimierte Kiefergelenke. Der Manuelle Tinnitus-Test MTT nutzt eine alte embryonale Bandstruktur zwischen Unterkiefer und Gehörknöchelchen. Mit diesem schmerzfreien Griff werden Töne häufig spontan reduziert. Nachhaltige Hilfe bieten eine entlastende Dekompressionsschiene sowie Manuelle Therapie.

Es bleibt immer auch zu fragen, was diese Anspannung verursacht – was der oder die Betroffene also “zuviel” um die Ohren hat. Hier nutzen wir die Möglichkeiten der Stressforschung und der Systemischen Beratung inklusive Aufstellungsarbeit, um an die verborgenen Hintergründe zu kommen und einer Entlastung den Boden zu bereiten.

Referententeam: Dr. Thomas Schünemann u. Dr. Dietmar Pfennighaus

Foto Dr. Schünemann folgt

Dr. Thomas Schünemann arbeitet seit 1999 in eigener Zahnarztpraxis auf dem Hebronberg. Er führt den Tätigkeitsschwerpunkt Funktionsdiagnostik und -therapie und behandelt CMD und Ohrsymptome (Tinnitus, Schwindel, Hörbeschwerden). In einer Dissertation wurden der Manuelle Tinnitus-Test und seine Wirkung auf chronischen Tinnitus wissenschaftlich evaluiert.
Dr. Dietmar Pfennighaus hat über Stress geforscht und in 2000 über Burnout promoviert. Für die Arbeit von mit von Tinnitus Betroffenen hat er Beratungserfahrungen gesammelt und einen speziellen Test entwickelt. Er ist Leiter des Ganzheitlichen Gesundheitshauses.

B5 • Bedürftige und verletzte innere Kinder versorgen ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Doris Möser-Schmidt

Kurzbeschreibung: 

Unbefriedigte Bedürfnisse aus der Kindheit und frühe seelische Verletzungen begleiten uns oft ein Leben lang. Mit bewusster Selbstfürsorge und Mitgefühl können wir als Erwachsene angemessen reagieren lernen.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich: 

Auf dem Weg ins Leben bleiben immer Bedürfnisse und Sehnsüchte unbefriedigt. Die Eltern konnten oft nicht angemessen reagieren. Es gibt einen Unterschied zwischen den Eltern,die wir gebraucht hätten und denen, die wir tatsächlich hatten. Wir erwarten die Erfüllung unserer Bedürfnisse als Erwachsene dann von anderen Menschen und überfordern diese oft damit. Folge sind Konflikte und Beziehungsstörungen. Eine bewusste Zuwendung zu den unterversorgten inneren Anteilen/inneren Kindern kann zu reifen Umgangsformen führen.

Referentin: Doris Möser Schmidt


Diplom-Psychologin, Systemische Therapeutin (SG),
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Evangelischen Hochschule Tabor und Tätigkeit in eigener Praxis (HPG)

B6 • Wie gehe ich mit meinen Emotionen um? ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Andrea Groß

Kurzbeschreibung: 

Umgang mit Emotionen

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Wie gelingt es mir meine Emotionen wahrzunehmen, einzusetzen und sinnführend auszuagieren? Kann ich diesen Schatz im Umgang mit anderen heben, auf was müsste ich achten?
Eine kurze Zusammenfassung zur theoretischen Geschichte der Emotionen wird vorgestellt, die Möglichkeit eigene Emotionen zu erkennen und deren Ursprung zu erahnen und eine Übung zum Umgang mit Emotionen wird eingeführt.

Referentin: Andrea Groß

 

Andrea Groß arbeitet als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in einer kassenzugelassenen Praxis als Verhaltenstherapeutin; sie hat eine Traumatherapieausbildung und doziert im In- und Ausland

 

B7 • Soziale Gerechtigkeit und Verantwortung im Steuersystem ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Markus Meinzer

Kurzbeschreibung:

Der Workshop sensibilisiert für wenig bekannte Zusammenhänge zwischen unserem Alltag (Lebensstil und Wirtschaftsordnung Deutschlands) und globalen Verteilungsfragen und Armutsproblemen. Die zentrale Rolle des Steuersystems soll dabei verdeutlicht werden, damit TeilnehmerInnen ihre gesellschaftliche Verantwortung bewusster wahrnehmen können.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich: 

Seit einigen Jahren bescheren uns journalistische Enthüllungen außergewöhnliche Einblicke in die verschwiegene Welt der Steueroasen. In und durch Steueroasen hat sich eine Parallelwelt der Reichen und Mächtigen etabliert, welche die Grundfesten unserer Demokratie und Wirtschaftsordnung erschüttert. Aber was haben plündernde Autokraten oder steuerflüchtige Konzerne mit mir und meinem Lebensstil zu tun? Was kann ein(e) Einzelne(r) dagegen ausrichten?
Neben einer kurzen Einführung in die vielfältigen Funktionen von Steuersystemen soll für die internationalen Zusammenhänge in Steuerfragen sensibilisiert werden. Die Frage nach der Wirkung und politischer Veranwortung deutscher Steuerpolitik im Ausland wird im Lichte sozialer Gerechtigkeitsvorstellungen behandelt.

Referent: Markus Meinzer

Markus Meinzer ist Vorstandsmitglied beim Tax Justice Network und seit 2016 leitender TJN-Forscher im pan-Europäischen akademischen COFFERS-Projekt, “Combating Fiscal Fraud and Empowering Regulators” (Horizon 2020). Markus Meinzer ist Autor diverser akademischer Beiträge zum Thema „Steueroasen und Schattenfinanzplätze“ sowie des Buches „Steueroase Deutschland“, das 2015 bei C.H. Beck erschienen ist.

B8 • Blinde gehen, Lahme sehen, Aussätzige entspannen ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Albrecht I. Siegle

Kurzbeschreibung: 

Hoffnungsvoll nüchtern wird systemisches in der Unternehmensberatung vermittelt. – Neue Perspektiven, Lebensqualität und Gottvertrauen im Einklang.

Einordnung:

Grundkenntnisse sollten vorhanden sein.

Ausführlich: 

Systemisches in der Unternehmensberatung. Was würde ich von einem zeitgemäßen Workshop “Systemisches in der Unternehmensberatung erwarten?”
Hoffnungsvoll, nüchtern, so wie der Referent es sagt: “Mutig vorwärts, dankbar rückwärts, glaubend aufwärts.”
Auf systemische Verflechtungen unseres Lebens und den Einsatz von Ressourcen. Konzentriert und fokussiert. Lösungen erarbeiten und erleben. Machbar, messbar, motivierend.

Referent: Albrecht Siegle

Albrecht I. Siegle Stratege, Coach, Trainer.
Strategischer Wegweiser, persönlicher Begleiter und Förderer, kreativ, Ressourcen orientierter Coach für neue Perspektiven und
Lösungen. Unternehmer, langjährig tätig geschäftsführender
Gesellschafter, Verwaltungsrat, Beirat, Stiftungsrat in
internationalen -Einrichtungen.

B9 • Augenhöhe macht Schule ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Manuela Krahnke

Kurzbeschreibung:

Beraterhaltung im Kontext Schule nutzen und damit an Augenhöhe gewinnen.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

In der Beratung betrachte ich meine Klienten als Experten und maße mir nicht an zu wissen, was gut für sie ist. Ich betrachte meine gegenüber als VIPs und wir arbeiten Stärken und Ressourcen heraus. Ich handle niemals ohne Auftrag. Als Lehrkraft mache ich es genauso. Ich tausche die Rolle der Kontrollierenden und Leitenden mit der Rolle der absolut Vertrauend en und Zutrauenden in die Schülerinnen und in den Prozess.
Ich zweifle nicht an deren Kompetenzen, ihren Ressourcen und ihrem Ehrgeiz. Eine systemischkonstruktivistische Haltung ermöglicht eine Begegnung auf Augenhöhe auch in Schule. Im Workshop erleben Sie dies anhand von Beispielen.
Referentin: Manuela Krahnke

Diplompsychologin, Systemische Familientherapeutin, Supervisorin und Coach (SG), Berufsschullehrerin, Systemische Dozentin DGsP: Ausbilderin für systemische Beratung, Supervision und Coaching in pädagogischen Kontexten, Leiterin des Instituts für systemische Pädagogik-ISPMarburg,
www.ispmarburg.de

B10 • Systemische Beratung und die Methode Lego© Serious Play© ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Ina Bülles

Kurzbeschreibung:

Vorstellung der Methode: Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Grenzen in der Systemischen Beratung

Einordnung:

Grundkenntnisse sollten vorhanden sein

Ausführlich: 

Jeder kennt die kleinen, bunten Steine, die die Kreativität anregen und Phantasiewelten Wirklichkeit werden lassen.
Mit LEGO® lassen sich aber auch Teams, Prozesse, Herausforderungen, Überzeugungen und vieles mehr bauen.
Im Workshop wird die Methode vorgestellt und vor dem Hintergrund der Beratertätigkeit der Teilnehmenden kritisch reflektiert.

Referentin: Ina Bülles

Ina Bülles ist freiberufliche Supervisorin (DGSv) und Gemeindeberaterin. Sie arbeitet in der Ev. Andreasgemeinde in Eschborn-Niederhöchstadt als Pastorale Mitarbeiterin für Hauskreise und Seelsorge. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder. Es begeistert sie, wenn Menschen ihr Potenzial, das Gott ihnen geschenkt hat, entdecken, entfalten und einsetzen.

 

B11 • Trauma erkennen - Trauma begleiten ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Christiane Sautter

Kurzbeschreibung:

Dieses Seminar gibt einen Überblick über folgende Themen: Was ist ein Trauma? Woran kann man es erkennen? Was kann man dagegen tun?

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

In diesem Seminar erfahren Sie nicht nur, an welchen Symptomen und Verhaltensweisen sie erkennen, ob Ihr Gegenüber traumatisiert ist. Sie erlernen darüber hinaus schon in diesen zwei Stunden einfache Techniken, mit Hilfe derer Sie die Betroffenen unterstützen können. Natürlich kann dieses Seminar nur einen Überblick über die Werkzeuge der lösungsorientierten systemischen Traumatherapie geben.
Wenn Sie eine qualifizierte Beraterin/ein qualifizierter Berater sind, sich angesprochen fühlen und sich in einer stabilen psychischen Verfassung befinden, können Sie diese Kenntnisse in einer Fortbildung bei ISBUS zu einem späteren Zeitpunkt erlernen.

Referentin: Christiane Sautter

Christiane Sautter, Jahrgang 1956, verheiratet, ein Sohn, Staatsexamen in Musikpädagogik, Flötistin mit
Konzertexamen, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie machte Ausbildungen zur Familientherapeutin (DGSF),
Supervisorin (DGSF) und Kindertherapeutin. Seit 1996 führt sie eine Praxis für systemische Therapie und leitet seit 2002 das Institut für Systemische Weiterbildung. Sie ist Autorin zahlreicher Fachbücher und Veröffentlichungen.

Vortrag B12 • Der Scham-Angst Zyklus ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Friedemann Alsdorf

Kurzbeschreibung: 

in gutes Bild von sich abgeben wollen und rebellieren gegen den Leistungsdruck, beides ist oft durch Scham-Angst motiviert. Wie können wir helfen?

Einordnung: Grundkenntnisse sollten vorhanden sein. 

Ausführlich: 

Schamgefühle sind äußerst unangenehme, aber normale Alarmsignale für Grenzüberschreitungen (Herabsetzung, Bloßstellung, …). Es gilt dann, nicht die Scham zurückzuweisen, sondern die Beschämung! Gelingt das auf Dauer nicht, richtet sich die Verachtung oft gegen das eigene Selbst, wird zur Scham-Angst. Als „Ausweg“ bemühen wir uns um eine schöne Fassade, was wiederum Angst und Rebellion in uns aufbaut. Wie kommen wir in eine größere Freiheit hinein und können auch unseren Ratsuchenden helfen?

Referent: Friedemann Alsdorf

Friedemann Alsdorf, Psychologe und Psychotherapeut, war knapp neun Jahre lang therapeutischer Leiter einer Suchtfachklinik. Seit 1997 bei der IGNIS Akademie, seit 2004 Vorstandsmitglied, seit 2015 erster Vorsitzender. Leiter des Bereichs Sozialtherapie (Angebote im Bereich Suchtseelsorge, Gruppentherapie, Soziale Arbeit und Supervision).

C1 • Beruf und Berufung - Findungsprozess ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Steffen Schüpferling

Angaben folgen in Kürze

C2 • Erfahrbarer Atem ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Otmar Göller

Angaben folgen in Kürze

C3 • Singen und mehr ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Benjamin Gail

Angaben folgen in Kürze

C4 • Symptomen mit einer Bündelung von Möglichkeiten begegnen ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Dr. D. Pfennighaus u. R. Pfennighaus u. Dr. J. Schaumburg

Kurzbeschreibung:

Für konkrete aus dem Teilnehmerkreis genannten Beschwerden werden die Möglichkeiten der Medizin, Naturheilkunde, Systemische Beratung und des Gebets in ihrem Zusammenwirken betrachtet. Diese ganzheitliche Perspektive ermutigt und inspiriert. 

Einordnung: Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Wollen wir gesundheitliche Einschränkungen überwinden, sollten wir vier Säulen der Unterstützung im Blick haben: Medizin, Naturheilkunde, Systemische Beratung und Gebet. Die Möglichkeiten haben wir erst ausgeschöpft, wenn wir alle vier Kraftquellen und deren Kompetenzen in ihrer Vernetzung nutzen.
Die WorkshopteilnehmerInnen haben die Möglichkeit, Symptome aus eigener Betroffenheit oder ihrem Umfeld zu benennen. Zu jeder diesen Beschwerden werden VertreterInnen der Medizin, der Naturheilkunde, Systemischen Beratung und Seelsorge erläutern, was ihre Vorgehensweise zur Linderung oder Heilung beizusteuern hat. Durch diese Zusammenschau fühlen wir uns gesundheitlichen Bedrohungen nicht mehr so ausgeliefert, sondern sehen heilsame Schritte vor uns.
Lassen Sie sich von dieser sehr weitgehenden ganzheitlichen Sicht inspirieren und ermutigen.

Referententeam: Dr. Dietmar und Ruth Pfennighaus, Dr. Johanna Schaumburg

Dr. Dietmar und Ruth Pfennighaus leiten zusammen das Ganzheitliche Gesundheitshaus auf dem Marburger Hebronberg. Sie haben 1987 damit begonnen, zusammen Gesundheitsseminare durchzuführen. Ruth lehrt Naturheilkunde und die Möglichkeiten eines gesunden
Lebensstils. Dietmar ist als Systemischer Berater und Theologe tätig.

Dr. Johanna Schaumburg arbeitet als Ärztin in einer allgemeinmedizinischen Praxis im Marburger Hinterland. Der ganzheitliche Blick auf den einzelnen Menschen ist ihr sehr wichtig.

C5 • Kriegskinder sind Helden ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Iris Schumann

Kurzbeschreibung:

Wir, die wir zwischen 1960 und 1980 geboren wurden, dürfen einen heilsamen Blick hinter die Kulissen wagen, in die verletzen Kinder-Seelen unserer Eltern.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Bist du geboren in den Jahren 1960 bis 1980 und wunderst dich so manches mal über das Verhalten deiner Eltern? Wage mit mir die Reise in die Zeit zurück und erkenne, welche Chancen sind ergeben, wenn wir verstehen.
1945: Ruinen ragten in den Himmel und sie waren kleine, ungeschützte Kinder.
Welche Auswirkungen hat das für uns heute, die Kinder und Enkelkinder und wie lernen wir liebevoll damit umzugehen und loszulassen?

Referentin: Iris Schumann

Ich bin mit Freude und Herz als systemische Referentin unterwegs, um den Themen der Kriegskinder und ihrer Geschichte auf die Spur zu kommen. Es wird alles leichter, wenn wir verstehen und uns verneigen. Blockaden lassen sich lösen und Heilsames kann fließen.

C6 • Kinder in Trennungs- und Scheidungssituationen systemisch begleiten ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Katja Sang

Kurzbeschreibung:

Wir bearbeiten in diesem Seminar, was Kinder in der Lebenskrise einer Trennung der Eltern brauchen und wie man dies in einer Kindergruppe systemisch umsetzen kann.

Einordnung: Grundkenntnisse sollen vorhanden sein

Ausführlich:

Für Kinder zerbricht durch eine Trennung das Elternhaus, alles ist plötzlich anders, verwirrend, unsicher, ein Elternteil zieht weg, einer bleibt, das Familiensystem gerät ins Wanken. In dieser Lebenssituation sind Kinder oft die schwächsten Glieder im System. Die beiden Eltern sind meist selber so emotional beteiligt und belastet, dass die Kraft oft nicht auch noch für die Belastungen der Kinder ausreicht. Hier setzt das Kurskonzept „Entdeckerzone“ an, was Kindern spielerisch die Möglichkeit gibt, die Trennungssituation besser verarbeiten zu können, Fragen zu stellen, Gefühle zuzulassen, über den Verlust zu trauern und in der Krise die Chance zu einem Neuanfang zu entdecken.

Referentin: Katja Sang

Katja Sang aus Nidda-Ulfa
Erzieherin, Fachreferentin für Familie und Erziehung (Team.F), Systemische Beraterin und Coach (ISBUS), Aufstellungsleitung systemischer Gruppen und Systemaufstellungen (ISBUS), Trainerin bei ISBUS

C7 • Umweltbewusst leben ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Thomas Arndt

Kurzbeschreibung:

“In der Zukunft wird es vor allem darauf ankommen …, die Überwindung von Armut und Hunger mit dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen zu verknüpfen.”(aus Text122 der Evangelische Kirche in Deutschland) Dafür wollen wir unser Verhältnis zur Natur hinterfragen, Möglichkeiten erarbeiten, wie wir unseren Lebensstil vereinfachen, unser Einkaufsverhalten verändern und politisch aktiv werden können.

Einordnung: Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich: 

Im Workshop wollen wir unsere Wertschätzung für Gottes Schöpfung hinterfragen. Dabei soll unser ökologischer Fußabdruck ermittelt und Möglichkeiten zu dessen Verkleinerung erarbeitet werden. Wie können wir unseren Lebensstil so vereinfachen, dass wir einerseits dazu beitragen, Klimakrise, Artensterben und Vermüllung von Meer und Land zu stoppen und andererseits mehr Ruhe und Zeit für uns selbst finden?
Kann unser Einkaufsverhalten dazu beitragen, drängende Umweltprobleme zu mindern und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten abzubauen?
Über unseren persönlichen Wandel hinaus müssen wir auch für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung politisch aktiv werden, auch hier wollen wir Handlungsfelder erörtern.

Referent: Thomas Arndt

Klimaschutz und Klimagerechtigkeit sind mir wichtig. Ich versuche diese in meiner Arbeit als ehrenamtlicher Umweltbeauftragter des ev. Kirchenkreises Marburg, in meinem Beruf als Landschaftsgärtner und in unseren “Alltags- routinen” zusammen mit meiner Frau Christiane voranzubringen. Ich bin 60Jahre alt und wir haben 4 erwachsene Kinder.

C8 • Coabhängigkeit begegnen ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Friedemann Alsdorf

Kurzbeschreibung:

Im Zusammenleben mit Suchtkranken stellt sich oft die Frage nach dem rechten Maß an Verantwortung. Was sagt die Bibel dazu? Wie kann ich besser und nachhaltiger helfen?

Einordnung:

Grundkenntnisse sollten von Vorhanden sein.

Ausführlich:

Viele Angehörige von Suchtkranken finden eine gute Balance zwischen Hilfe und Abgrenzung. Schwierig wird es, wenn ich bestimmte Katastrophenszenarien um jeden Preis verhindern will. Ich setze mich dann sehr für den anderen ein oder übe Kontrolle aus. Doch während das, was nicht passieren darf, weiterhin real droht, weicht das eigene Verhalten immer mehr von dem ab, was ich als wünschenswert, entspannt und souverän empfinde. Habe ich mich anfangs noch stark und hilfsbereit erlebt, wachsen mit der Zeit Ermüdung und Ratlosigkeit, Ängste und Schuldgefühle. Wofür bin ich verantwortlich? Was sagt die Bibel dazu? Wie kann ich besser und nachhaltiger helfen – auch Klienten und anderen Angehörigen?

Referent: Friedemann Alsdorf

Psychologe und Psychotherapeut, war knapp neun Jahre lang therapeutischer Leiter einer Suchtfachklinik. Seit 1997 bei der IGNIS Akademie, seit 2004 Vorstandsmitglied, seit 2015 erster Vorsitzender. Leiter des Bereichs Sozialtherapie (Angebote im Bereich Suchtseelsorge, Gruppentherapie, Soziale Arbeit und Supervision).

 

C9 • Bindungsorientierte Beratung ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Magdalena Wege

Kurzbeschreibung:

Beratung als Raum für neue Beziehungserfahrungen – wie kann das gelingen und was gilt es zu berücksichtigen?

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

In diesem Workshop wird es um die Bindungstheorie und die Auswirkung der verschiedenen Bindungsstile auf die Beratung gehen.
Wir werden uns damit beschäftigen wie in Beratung neue, sichere Bindungserfahrungen möglich werden und welche Voraussetzungen dafür nötg sind. Außerdem soll auch noch Raum sein, sich anzuschauen welche Bedingungen ein Berater braucht, um bindungsorientiert
arbeiten zu können ohne ,,auszubrennen”. 

Referentin: Magdalena Wege

Magdalena Wege ist systemische Beraterin, SAFE-Mentorin und weitergebildet in Bindungsorientierter Beratung und Therapie.
Mehr zur Person unter www.magdalena-wege.de

C10 • Multifamilientherapie: Gemeinsam gegen den täglichen Wahnsinn ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Günther Kress

Kurzbeschreibung:

Impulse für eine ressourcenorientierte, gleichzeitige Arbeit mit mehreren Familien.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Wechselnde Aktivitäten, ein spezifisch therapeutisch basierter Umgang mit Nähe und Distanz, Verantwortungsübertragung, balanciertes Mentalisieren und der konsequente Einsatz spielerische Interventionen sind zentrale Methoden der Multifamilientherapie um intrafamiliäre Reflexionen anzukurbeln, neue Sichtweisen und Erlebniszustände zu generieren und Familien zu befähigen anderen und sich selbst bei der Überwindung von Problemlagen zu helfen. Das Seminar informiert zu (Grund-)Prinzipien der Mehrfamilienarbeit und bietet Möglichkeiten zum Ausprobieren von Techniken und Übungen für die gleichzeitige Arbeit mit 6 bis 8 Familien.

Referent: Günther Kreß

Günther Kreß, vh., 2 Kinder, wohnhaft in Reiskirchen/Hessen. Ausbildung als Sozialpädagoge, Systemischer Therapeut und Multifamilientherapeut. Langjährige Erfahrung in der Eltern- und Familienberatung. Leitung einer diakonischen Beratungsstelle. Entwickelt aktuell Familienklassenarbeit im Zusammenwirken mit dem Staatlichen Schulamt und Jugendamt des Wetteraukreises (Hessen).

C11 • Unterwegs zu inneren Persönlichkeitsanteilen ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Michael Borkowski

Kurzbeschreibung:

Unterwegs zu inneren Persönlichkeitsanteilen Arbeiten mit dem System der Inneren Familie (IFS) in Seelsorge und Beratung
Das Systemische Arbeiten mit der Inneren Familie (IFS) bietet einen einzigartigen Weg in die Innenwelt. Ein bewährtes Modell zu mehr Selbstführung und Heilung verletzter und verbannter innerer Persönlichkeitsanteile.

Einordnung:

Grundkenntnisse, eher für Berater

Ausführlich:

In dem von Richard C. Schwarze entwickelten und von Tom Holmes weitergeführten Modell Internal Family System (IFS) bedeutet die Vielzahl von Persönlichkeitsanteilen (Ego States) kein pathologischer Befund sondern stellt einen Reichtum im Leben eines Menschen dar. Ego States verfolgen gute Absichten und wollen zur Lebensfülle führen. Es gilt, Kontakte mit den inneren Teilen aufzunehmen, sie untereinander in Beziehung zu setzen und in einen fruchtbaren Dialog zu treten. Entscheidend ist dabei die Berührung mit dem transzendenten Kern-Selbst. Sie kann zur Heilung tiefreichender emotionaler Verletzungen führen und hat sich in der Bewältigung von Traumata bewährt. Spiritualität spielt im System der Inneren Familie eine wichtige Rolle.

Referent: Michael Borkowski

Theologe, Pädagoge, Therapeutischer Seelsorger,
Systemischer Berater und Familientherapeut, Therapeut für Psychotraumatologie und Traumatherapie, Coach
Leiter Beratungspraxis AUFWIND in Laatzen bei Hannover

Vortrag C12 • Christliche Identität in der Spannung von Ganzheitlichkeit und Brüchigkeit ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Prof. Dr. Tobias Künkler

Kurzbeschreibung:

Zur christlichen Identität gehört eine grundlegende Versöhnung mit der eigenen Brüchigkeit, Unvollkommenheit und Selbstfremdheit dazu. Dem gegenüber steht das kulturelle Ideal eines souveränen Selbst, von dem es auch viele, vermeintlich, ‘fromme’ Versionen gibt.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Nachfolger Christi orientieren sich an einer ganz spezifischen Version von Ganzheit und Fülle. Zur christlichen Identität gehört eine grundlegende Versöhnung mit der eigenen Brüchigkeit, Unvollkommenheit und Selbstfremdheit dazu. Sie ist nur ganzheitlich, wenn sie ihren fragmentarischen Charakter nicht zu verdrängen oder übertünchen versucht. Dem gegenüber steht das kulturelle Ideal eines souveränen Selbst, von dem es auch viele, vermeintlich, ‘fromme’ Versionen gibt. Im Vortrag wird dieses doppelte Spannungsfeld entfaltet und auf seine Konsequenzen hin befragt.

Referent: Dr. Tobias Künkler  

Professor für die interdisziplinären Grundlagen der Sozialen Arbeit an der CVJM-Hochschule in Kassel und leitet das Forschungsinstitut empirica und den Masterstudiengang Transformationsstudien.

D1 • VIP Karte - Landkarten zum Aufspüren unserer verborgenen Ressourcen ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Sabine Wellmann-Schillinger

Kurzbeschreibung:

VIP Karten sind ein interessantes Instrument um dem Klienten neue Perspektiven zu ermöglichen. Sie wird während des Gesprächs mit dem Klienten angefertigt, ist einfach zu erlernen und bietet viele Variationsmöglichkeiten.

Einordnung: 

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

VIP Karten sind ein interessantes Instrument um dem Klienten neue Perspektiven zu ermöglichen. Mithilfe einer Karte lassen sich komplexe Sachverhalte leichter darstellen. Sie wird während des Gesprächs mit dem Klienten angefertigt, ist einfach zu erlernen und bietet viele Variationsmöglichkeiten. Die VIP Karte erlaubt die wichtigsten Beteiligten in verschiedenen Lebensbereichen in den Blick zu bekommen. Sie eignet sich somit hervorragend als Instrument um nach Ressourcen zu fahnden.
In diesem Workshop sollen zunächst die Grundlagen zum Anfertigen einer solchen Karte vermittelt und ausprobiert werden. Im weiteren Verlauf werden dann verschiedene Einsatz- und Variationsmöglichkeiten aufgezeigt und für den eigenen Bedarf durchdacht. Es ist nicht erforderlich, besondere künstlerische Begabungen für diesen Workshop mitzubringen.

Referentin: Sabine Wellmann-Schillinger

Dipl. Soz. Arb. / Dipl. Soz. Päd.
Staatlich anerkannte Erzieherin/ staatlich anerkannte Heilpädagogin
Kauffrau/ Mutter/ Ehefrau
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Soziale Arbeit/ Modulleitung
DGSF zertifizierte systemische Supervisorin und Coachin
Systemische Aufstellungsleiterin (ISBUS)
Mediatorin

 

D2 • Kontemplatives Gebet ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Jan von Wille

Kurzbeschreibung:

Wie wir in der Verbindung von kontemplativen Gebet und “körperzentrierte Herzensarbeit” die Gegenwart Gottes heilsam erleben können.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Um Gott begegnen zu können, muss ich erst einmal bei mir sein. Und das bin ich im Normalfall nicht. Ich bin „in Gedanken“, die hin und her wandern.

Bei mir selbst sein heißt jedoch nicht, ständig um mich und meine Probleme zu kreisen, sondern zu meiner wahren Identität vorzustoßen.
Das dies stärker über das Fühlen als über das Denken geschieht, werden wir in diesem Workshop erfahren.

Es darum, in der Gegenwart Gottes positive wie negative Gefühle bewusst zu fühlen und zu integrieren, anstatt sie entweder zu verdrängen oder von ihnen überflutet zu werden.
Auf diesem Weg der „sanften Integration“ können wir das Angesicht Gottes als heilende Liebe erfahren.

Referent: Jan von Wille

Nach meiner Ausbildung zum Goldschmied absolvierte ich ein Studium der Theologie in Mainz, Frankfurt und Los Angeles (USA), arbeitete dann als Pastor und Vorstandsvorsitzender eines internationalen Kirchenwerks. Darüber hinaus bin ich Seminarleiter, Buchautor und Coach.
Zusammen mit meiner Frau Susanne leite ich Lebenvertiefen – eine Akademie für Lebenskunst und Leadership.

D3 • Kunst und Gottesbeziehung - Malworkshop ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Dr. Bettina Wurm

Kurzbeschreibung:

Aus meiner Mitte heraus, da, wo ich Gott begegne und er mir, kann etwas nach Außen dringen, sichtbar werden, nicht nur für mich, auch für andere. Auf Basis der Acrylmalerei kann diese Verbindung schichtweise/schrittweise gelingen.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

“Gottes Geschenk an uns ist unsere Kreativität, der Gebrauch unserer Kreativität ist unser Geschenk an Gott”. (A. Jeanmaire) Bei mir sein, im guten Kontakt mit mir sein erleichtert das Spüren von Gottes Gegenwart. Daraus kann über eine Farbwahl, eine Bewegung, eine Empfindung der Beginn eines Bildes werden. Vielschichtig wie das Leben, unsere Persönlichkeit, unsere Beziehungsfähigkeit, unsere Außenbeziehungen. Aus der Bewegung nach Innen kann eine Bewegung nach Außen entstehen, aus einem ersten Ahnen ein deutlich sichtbares Thema. Und das kann dann in die Welt strahlen …

Referentin: Dr. med. Bettina Wurm

verheiratet, zwei Söhne. Ärztin, Psychotherapeutin, Künstlerin, kreative Supervisorin, Kursleiterin “Gutes für Leib und Seele”. In meinem Atelier entstehen meist farbstarke, abstrakte großformatige Bilder auf Basis der Acrylmalerei. Gerne ergänze ich die Farbe mit vielerlei Materialien (Sand, Gips, Papier, Glas …). Seit etlichen Jahren biete ich Mal-Workshops an.

D4 • Umgang mit Krankheit, Fokus auf Parkinson ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Jürgen Mette

Angaben folgen in Kürze

D5 • Hilfen zum Umgang mit der Hochsensibilität ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Christa Lüling

Kurzbeschreibung:

Die Stärken der Hochsensiblen bewusst machen und Hilfen für den Alltag geben.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Hochsensible sollten sich ihrer Stärken bewusst sein und nicht zu gering von sich denken. Dazu helfen einige gute Strategien, um im Alltag bestehen zu können. Sie können u.a. lernen, ihre Wahrnehmung zu begrenzen, ihre Reizüberflutung zu vermindern und ihren Kräftehaushalt zu regulieren.   

Referententeam: Christa Lüling

Dirk und Christa Lüling waren Mitgründer der Familienarbeit TEAM.F – Neues Leben für Familien. Heute leiten sie die Ausbildung Seelsorgerliche Begleitung und Christliche Lebensberatung an der Team.F Akademie. Außerdem sind sie tätig als Referenten und Lebensberater und Vielen bekannt durch ihre Bücher zur Hochsensibilität und zur Seelsorge. (Lastentragen, die verkannte Gabe; Mit feinen Sensoren; Ein neues Herz will ich euch geben)

 

D6 • Stärkung der Paarbeziehung - systemisch und ganzheitlich ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Magdalene Wege u. Dr. D. Pfennighaus

Kurzbeschreibung:

Dieser Workshop gibt einen Überblick in das ISBUS-Seminarprogramm zur Stärkung der Paarbeziehung. Die praktischen Vorgehensweisen sind ganzheitlich und von dem biblischem Hintergrund geprägt. 

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Die ganzheitlich ausgerichtete Systemische Paarberatung erschließt viele Möglichkeiten, die über das Darüberreden deutlich hinausgeht. Aus einem Schatz von etwa 100 Impulsen greifen wir die Bewährtesten heraus, die uns heilsam berühren und sich leicht umsetzen lassen.
Dieses Workshop eignet sich sowohl für Paare als auch Einzelpersonen, die sich für ihre Paarbeziehung oder die Beratung inspirieren lassen wollen.

Referententeam: Magdalene Wege u. Dr. Dietmar Pfennighaus 

Magdalena Wege ist systemische Beraterin, SAFE-Menorin und weitergebildet in Bindungsorientierter Beratung und Therapie.

Dr. Dietmar Pfennighaus führt als Leiter und inhaltlicher Gestalter des ISBUS-Weiterbildungsinstituts Kurse und Seminare durch und ist in der Paarberatung sowie als Autor tätig. Er hat in vielen Jahren ein Kartenmanual geschaffen, auf das sich auch dieser Workshop gründet.

 

D7 • Systemische Beratung im interkulturellen Kontext ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Jürgen Homberger

Kurzbeschreibung:

Das Seminar greift die Herausforderung der Begleitung und Beratung von Menschen aus anderen Kulturen auf und bietet entsprechende hilfreiche Impulse an.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Die systemische Betrachtungsweise und Haltung bietet eine Vielfalt an Interventionen für die Unterstützung bei der Beratung und Begleitung von Menschen aus anderen Kulturen. Wir werden uns mit den Stadien interkultureller Sensibilität, mit den drei Ebenen interkultureller Kompetenzentfaltung beschäftigen und werden unsere eigenen Erfahrungen mit interkulturellen Spannungsfeldern reflektieren.

Referent: Jürgen Homberger, 

Supervisor (DGSV), Mastercoach (DGfC),Systemischer Seelsorger, in Marburg freiberuflich in eigener Praxis seit 2009 tätig. Seit 2005 als Supervisor auch in Asien, Lateinamerika und Mittelamerika unterwegs.

D8 • Sicher leiten und führen - systemisches Handwerkszeug ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Christiane Sautter

Kurzbeschreibung:

Dieses Seminar gibt Ihnen einen Einblick über die persönlichen Voraussetzungen, Gruppen zu führen, und über die besondere Dynamik, die in Gruppen entsteht.

Einordnung:

Grundkenntnisse sollen vorhanden sein.

Ausführlich:

Wie leicht es uns fällt, eine Gruppe zu leiten, hängt nicht unwesentlich von der ersten Gruppe ab, in der wir Mitglied waren: unserer Familie. Das Seminar gibt Überblick darüber, wie es gelingen kann, aus kindlichen Lösungsmustern auszusteigen, die erwachsenen Ressourcen zu nutzen und dadurch Leitungsaufgaben kompetent und lösungsorientiert zu übernehmen.
Sie erfahren, wie Sie die Gruppendynamik gestalten und nutzen können, damit das Ziel der Gruppe erreicht werden kann. Und Sie lernen, dass, abhängig vom Kontext – unterschiedliche Führungsstile am besten zum Ziel führen.

Referentin: Christiane Sautter

 

Jahrgang 1956, verheiratet, ein Sohn, Staatsexamen in Musikpädagogik, Flötistin mit Konzertexamen, Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie machte Ausbildungen zur Familientherapeutin (DGSF),
Supervisorin (DGSF) und Kindertherapeutin. Seit 1996 führt sie eine Praxis für systemische Therapie und leitet seit 2002 das Institut für Systemische Weiterbildung. Sie ist Autorin zahlreicher Fachbücher und Veröffentlichungen.

D9 • Scham und die Wiederherstellung unserer Würde ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Dirk Lüling

Kurzbeschreibung:

Aus Beschämung entstehen blockierende Denk- und Verhaltensmuster zur Vermeidung von erneuter Beschämung. Wie kann die Grundscham bewältigt werden?

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Manche Psychologen glauben, dass Scham das zentrale Gefühl ist, von dem alle anderen negativen Gefühle ihre Kraft erhalten. Viele Menschen haben Probleme im Selbstwertgefühl und in ihren Beziehungen, weil sie eine tiefe Grundscham in sich tragen. Wir wollen uns anschauen, wie die blockierende Schamangst überwunden werden kann und was Gottes Möglichkeiten sind, den Beschämten ihre verlorene Würde zurück zu geben.

Referententeam: Dirk Lüling

Dirk und Christa Lüling waren Mitgründer der Familienarbeit TEAM.F – Neues Leben für Familien. Heute leiten sie die Ausbildung Seelsorgerliche Begleitung und Christliche Lebensberatung an der Team.F Akademie. Außerdem sind sie tätig als Referenten und Lebensberater und Vielen bekannt durch ihre Bücher zur Hochsensibilität und zur Seelsorge. (Lastentragen, die verkannte Gabe; Mit feinen Sensoren; Ein neues Herz will ich euch geben)

D10 • Thema folgt ⇒ ⇒ ⇒ ⇒

Angaben folgen in Kürze

D11 • Einführung in die Mediation ⇒ ⇒ ⇒ ⇒ Dr. Bernhard Minge

Kurzbeschreibung:

Erleben sie im Setting eines Mediationserstgesprächs Handlungsweisen und Rahmenbedingen eines Mediationsprozesses.

Einordnung:

Auch zur Selbsterfahrung / ohne Vorkenntnisse

Ausführlich:

Mediation: Ein Erstgespräch erleben

Als Mediation bezeichnet man alle Verfahren der Konfliktlösung, in denen ein neutraler Dritter ohne eigentliche Entscheidungsgewalt versucht, sich im Streit befindlichen Konfliktpartnern und -beteiligten auf dem Weg zu einer Einigung zu helfen.
Erleben Sie wie in einer Mediation:
– Menschen ermutigt werden, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.
– Der Rahmen dafür geschaffen wird, sich von Positionen zu Interessen zu bewegen.
– Den Konfliktpartnern die Möglichkeit geboten wird, Regelungen für die Zukunft zu finden.
– Eine konsensfähigen wechselseitige Problemdefinition eingesetzt wird.
– Übereinkünfte und Vereinbarungen auf der Basis zukunftsorientierter „Win-Win-Lösungen“ anstrebt werden.

Referent: Dr. Bernhard Minge

Programmmanager in einem mittelständischen inhabergeführten Unternehmen.
Abteilungs-, Programm- und Projektverantwortung inkl. der damit verbundenen Arbeitsinhalte bzgl. Mitarbeiter-, Team- und Organisationsentwicklung sowie Konfliktmanagement.

Vortrag D12 • Fasten als starker Apell an die Selbstheilungskräfte ⇒ ⇒ ⇒ ⇒Ruth Pfenninghaus u. Anne Simon

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